AIS-Daten zeigen, dass die AIDAluna im Anlauf auf den östlichen Eingang des Ärmelkanals zwischen der englischen und niederländischen Küste auf einen Suchkurs geht. Ein typisches Muster, wie es üblich ist, wenn es ein "Mann über Bord" Manöver gibt. Die AIDAluna fuhr zu dieser Zeit mit reduzierter Geschwindigkeit von knapp fünf Knoten.
Mann über Bord im Ärmelkanal
Fotos von Passagieren an Bord, die uns gemailt wurden, zeigen auch eine Rauchfackel, die über der See orangefarbenen Rauch ausstösst. Ein Passagierin berichtet uns, dass Tenderboote ausgesetzt worden seien.
Ein Flugzeug, ein Hubschrauber und mehrere Boote der niederländischen Kustwacht waren im Einsatz, darunter auch das Flaggschiff "Multraship Commander". Auch Einheiten der Seenotretter, darunter ein Boot der Station Hoek van Bplland, beteiligten sich an der Suche. "Wir haben alle verfügbaren Einheiten rausgeschickt", sagte ein Sprecher der Küstenwache auf Anfrage von Ankerherz.

Die gesuchte Person konnte nach knapp drei Stunden leider nur tot aus dem kalten Wasser des Ärmelkanals geborgen werden. Sie wurde in die Niederlande geflogen. Nach Angaben der Kustwacht hat nun die niederländische Polizei die weiteren Ermittlungen übernommen.
Kreuzfahrtschiff setzt Reise fort
AIS-Daten zeigen, dass das Schiff die Reise auf die Isle of Portland fortgesetzt hat. Das Schiff läuft aktuell mit 16 Knoten soll den Hafen am Freitagmorgen erreichen. Die AIDAluna ist 251 Meter lang und hat Platz für maximal 2050 Passagiere. Sie war in den Schlagzeilen, als im Herbst 2018 der Sänger Daniel Küblböck vor der Küste von Neufundland verschwand. Nach Augenzeugenberichten sprang er in den Atlantik. Er wurde nie gefunden und 2021 für tot erklärt.
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Wer den Verdacht hat, dass sich ein Angehöriger, ein Freund, eine Freundin oder ein Bekannter in einer schwierigen Situation befindet, sollte ihn oder sie darauf ansprechen und dabei unterstützen, professionelle Hilfe zu finden. Es gibt Hilfsangebote wie die Telefonseelsorge. Sie ist rund um die Uhr erreichbar unter folgenden Rufnummern 0800-1110111 und 0800-1110222.

























