Belfast Harbour, der größte Hafen Nordirlands, hat einen ambitionierten 25-Jahres-Masterplan vorgelegt. Unter dem Titel Horizons of Opportunity plant der Trust Port Investitionen von 1,3 Milliarden Pfund, um seine Kapazitäten auszubauen.
Das große Investment bedeutet eine gute Nachrichten für eine Hafenstadt, die es nicht leicht hat. Bis heute leidet Belfast unter den Spätfolgen des Nordirland-Konflikts. Wir mögen Belfast, Stadt der Titanic, der alten Pubs und von Van Morrison.
Belfast, Stadt der Titanic
Prognosen des Planungsbüros Haskoning zeigen, dass das Handelsvolumen durch den Hafen von heute rund 24 Millionen Tonnen auf bis zu 50 Millionen Tonnen jährlich bis 2050 steigen könnte. Gleichzeitig werden Kapazitäten entlang der irischen Ostküste in den nächsten zwei Jahrzehnten zunehmend knapper – Belfast will also diese Lücke füllen.

Zu den geplanten Projekten gehören der Abschluss des 90-Millionen-Pfund-Kreuzfahrtterminals D3, die erste Landgewinnung seit 25 Jahren für ein neues Frachtterminal, der Ausbau des Containerterminals für die nächste Generation von Großschiffen sowie erstmalige Landstromversorgung für liegende Schiffe. Dazu kommen ein Logistikpark, ein Clean-Energy-Hub und eine maritime Akademie. Wohnraum- und Stadtentwicklungsprojekte im Wert bis zu 750 Millionen Pfund sind ebenfalls geplant.
Gelände von Harland & Wolff
Das Gelände – rund 2.000 Acres Land, von denen weite Teile auf dem ehemaligen Areal der legendären Harland & Wolff Werft liegen – bietet dafür die räumliche Grundlage. Die Werft selbst ist unter dem Namen Navantia UK neu belebt und wieder aktiv. So schließt sich ein Kreis der Hafengeschichte von Belfast...

























