„Offenbar ist ihnen egal, was das mit dem Wal macht“, sagte der Bürgermeister von Timmendorfer Strand, der Gemeinde, zu der Niendorf gehört. Solche Aktionen versetzten das Tier in Panik und erschwerten die ohnehin komplizierten Maßnahmen erheblich. Er appellierte eindringlich, Abstand zu halten und die Einsatzkräfte ihre Arbeit machen zu lassen.
Unterdessen bleibt die Lage unverändert schwierig. Ein weiterer Rettungsversuch in der Nacht blieb erfolglos, da die Wasserstände nicht ausreichten, um den rund zehn Meter langen Buckelwal zurück ins Meer zu tragen. Das Tier liegt weiterhin auf der Sandbank, auf der es in der Nacht zu Montag entdeckt wurde. (MEHR DAZU).
Bürgermeister appelliert, den Wal in Ruhe zu lassen
Experten gehen davon aus, dass es sich um einen jungen Walbullen handelt, der sich in die Ostsee verirrt hat. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass der Wal geschwächt sein könnte. Fachleute schließen nicht aus, dass er bewusst die flache Stelle aufgesucht hat – entweder zur Erholung oder weil er schwer krank ist.
Die Rettungsarbeiten dauern an.


























