Der Fund gelang Beamten der U.S. Customs and Border Protection (CBP) bei einer Routinekontrolle des Containerschiffs „Med Star“. Der relativ kleine Frachter mit Platz für etwa 2.000 TEU wird im Inselverkehr in der Karibik eingesetzt.
Als die „Med Star“, ausgelaufen in Rio Haina (Dominikanische Republik) in den Hafen von San Juan einlief, untersuchten CBP-Beamte den Schiffsrumpf mit einer Unterwasserdrohne. Dabei entdeckten sie einen verdächtigen Gegenstand, der unter dem Rumpf befestigt war (Foto unseres Beitrags ist ein Symbolbild).
Drohne entdeckt verdächtigen Behälter
Die Taucheinheit der Polizei von San Juan untersuchte den Bereich genau und barg schließlich den Behälter – darin befanden sich 97 Kilogramm Kokain. Der geschätzte Straßenwert der beschlagnahmten Drogen liegt laut Behörden bei rund 1,7 Millionen US-Dollar.
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Die Drogenkartelle erfinden immer neue Methoden, um ihre Ware zu schmuggeln. Sogar halbtauchende Boote, die den weiten Weg über den Atlantik riskieren, kommen zum Einsatz. Doch auch die Ermittlungsbehörden rüsten in diesem Katz- und Maus-Spiel auf.
Schmuggler werden immer raffinierter
Nach Angaben der Behörden werden Drohnen zunehmend bei Hafeninspektionen eingesetzt, weil sie auch schwer einsehbare Bereiche eines Schiffes schnell kontrollieren können. Ein ähnlicher Fall ereignete sich vor wenigen Monaten im Hafen von Miami, als Ermittler ebenfalls Kokain in einem solchen Behälter am Rumpf eines Frachtschiffes entdeckten.


























