Nach Angaben der spanischen Seenotrettung Salvamento Marítimo ging gegen 10.50 Uhr ein Notruf im Rettungszentrum A Coruña ein. Die Besatzung des Fischereifahrzeugs Abra de Muxia meldete über Funk, dass sie soeben sieben Seeleute eines anderen Kutters aufgenommen habe. Dessen Name: Itoitz.
Das Schiff hatte zuvor stark gekrängt, sodass der Kapitän die Evakuierung in die Rettungsinsel angeordnet hatte.
Solidarität auf See
Die Abra de Muxia nahm die Männer kurz darauf aus dem Wasser auf. Ein Rettungshubschrauber traf sich anschließend mit dem Fischerboot vor der Küste und flog alle sieben Geretteten zum Flughafen von A Coruña aus. Verletzte gab es laut Behörden nicht.
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Während des Einsatzes nahm derselbe Hubschrauber zusätzlich einen anderen Fischer von einem weiteren Schiff auf, der sich eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Dies berichten lokale Medien.
Nach der Evakuierung blieb die Itoitz zunächst schwimmfähig, allerdings mit deutlicher Schlagseite. Ein Rettungsboot von Salvamento Marítimo blieb vor Ort, um die Sicherheit der Schifffahrt zu gewährleisten, während das havarierte Fahrzeug nördlich von Kap Ortegal mit etwa zwei Knoten in nordöstlicher Richtung trieb.
Rettung auf dem Atlantik
Der Eigner plant einen Schleppversuch; ein Hochseeschlepper wurde bereits beauftragt. Doch die Wetterprognosen sind ungünstig: Erwartet wird stürmischer Wind mit Wellenhöhen von über 15 Fuß (fünf Meter). Die starke Dünung erschwert derzeit jede Annäherung an das Schiff...



























