Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann gegen 18.30 Uhr auf Höhe des Museumshafens mit Bekannten und Angehörigen am Strand. Er bewegte sich zunächst im flachen Uferbereich, verlor dann aber auf glitschigen Steinen den Halt, rutschte aus und verletzte sich. Anschließend gelang es ihm nicht mehr, sich über Wasser zu halten.
Der 29-Jährige war offenbar Nichtschwimmer. Begleitpersonen versuchten noch, ihn zu retten, jedoch ohne Erfolg.
Tragisches Unglück in Hamburg
Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mehrere Hubschrauber, Boote, Taucher sowie Schiffe der Wasserschutzpolizei suchten nach dem Vermissten. Einer der Hubschrauber landete direkt am Strand von Övelgönne, um Taucher abzusetzen. Der Bereich rund um den Museumshafen wurde geräumt, zeitweilig wurden auch Spazierwege entlang der Elbe für Fußgänger gesperrt.
Notfallseelsorger versorgten die Angehörigen vor Ort; für Augenzeugen wurde eine Betreuungs- und Befragungsstelle eingerichtet.
Elbe ist lebensgefährlich
Der Unfall reiht sich in eine traurige Serie von Badeunfällen an der Elbe ein. Die Stadt Hamburg warnt seit Jahren an zahlreichen Stellen ausdrücklich davor, in dem Fluss zu schwimmen. Die Gefahren sind vielfältig und werden von vielen Badenden unterschätzt.
Die stärkste Gefahr geht von der Strömung und dem Schiffsverkehr aus. Vorbeifahrende Schiffe erzeugen einen unberechenbaren Sog sowie plötzlichen Wellengang, der selbst erfahrene Schwimmer in ernste Schwierigkeiten bringen kann. Hinzu kommt eine Steilkante unter der Wasseroberfläche, die wegen der starken Trübung der Elbe nicht zu erkennen ist und bereits im Uferbereich unvermittelt in die Tiefe abfällt.
Also: Seid bitte vorsichtig, wenn Ihr den schönen Elbstrand besucht!

























