Die Ambition war am 6. Mai von den Shetlandinseln gestartet und hatte Belfast sowie Liverpool angelaufen, bevor sie Bordeaux erreichte. Die Beschwerden sollen ihren Höhepunkt bereits am Montag im Hafen von Brest gehabt haben. Ein über 90 Jahre alter britischer Passagier ist nach Berichten französischer Medien inzwischen verstorben.
Quarantäne in Bordeaux
Erste Tests konnten das hochansteckende Norovirus ausschließen – Entwarnung ist das aber noch nicht. Weitere Laborergebnisse stehen aus, eine Lebensmittelvergiftung gilt weiterhin als mögliche Ursache. Mediziner des Universitätsklinikums Bordeaux sind an Bord gegangen, um Proben zu nehmen und die Lage zu beurteilen. Die erkrankten Passagiere werden in ihren Kabinen isoliert und vom Schiffsarzt behandelt.
Die Behörden betonen ausdrücklich, dass kein Zusammenhang zu den zeitgleich bekannt gewordenen Hantavirus-Fällen auf dem Expeditionsschiff MV Hondius bestehe.
Kein Zusammenhang mit Hantavirus
Solche Ausbrüche sind auf Kreuzfahrtschiffen statistisch selten. Wenn sie auftreten, sind Magen-Darm-Erreger die häufigste Ursache – begünstigt durch Buffetbetrieb, gemeinsam genutztes Besteck und viele Menschen auf engem Raum...
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