Eine klare, von Vollmond erleuchtete Nacht über der Ostsee: Die Seenotretter der DGzRS-Station Warnemünde wurden zu einem dringenden Einsatz gerufen. Ein Seemann an Bord der schwedischen Fähre „Skåne“ brauchte sofort medizinische Hilfe. Die Fähre, auf der Reise von Rostock nach Trelleborg, drehte um und lief den Rettern entgegen. Es kam auf jede Minute an.
Einsatz in der Nacht
Mit an Bord des Seenotrettungskreuzers ARKONA: ein Notarzt und zwei Notfallsanitäter der Rostocker Berufsfeuerwehr. Rund viereinhalb Seemeilen vor Warnemünde stieg der Notarzt auf die „Skåne“ über, um den Patienten zu versorgen.

Kurz vor 3 Uhr wurde der Mann sicher an Bord der ARKONA gebracht – das helle Mondlicht und die ruhige See waren gute Bedingungen für die Retter. Eine halbe Stunde später traf der Seenotrettungskreuzer im Rostocker Hafen ein, wo ein Rettungswagen bereits auf den Erkrankten wartete. Die „Skåne“ setzte ihre Fahrt nach Schweden fort.
Auch dieser Einsatz zeigt, wie wichtig die Seenotretter sind: Schnelle Hilfe auf See kann Leben retten. Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Seenotrettern, medizinischem Personal und der Besatzung der „Skåne“ machte diesen Einsatz möglich. Ein Routineeinsatz? Vielleicht. Aber für den betroffenen Seemann war es alles andere als das...
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Hintergrund: Die „Skåne“ ist eine kombinierte Eisenbahn- und RoRo-Fähre, die seit 1998 auf der Route Rostock–Trelleborg verkehrt. Mit einer Länge von 199 Metern und einer Geschwindigkeit von 21 Knoten gehört sie zu den größten Fähren auf dieser Verbindung.


























