Ingolf Stodian, Leiter des Nationalparks Jasmund, bestätigte im NDR, dass eine breite Scheibe des senkrecht stehenden Kreidesteilufers abgerutscht sei. Auch in der Nähe der Wissower Klinken seien etwa 2.000 Kubikmeter Kreide abgebrochen.
„Das war zu erwarten“, so Stodian. „Solche Prozesse formen seit Jahrtausenden unsere Küste.“ Auslöser für die Abbrüche ist das Tauwetter der vergangenen Woche. Die hohen Niederschläge im Februar haben den Untergrund zusätzlich destabilisiert. Stodian warnt: „Mit weiteren Abbrüchen ist zu rechnen.“

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Zum Vergleich: Der letzte vergleichbar große Abbruch ereignete sich 2011, als 35.000 Kubikmeter Kreide ins Meer stürzten. Solche Ereignisse seien jedoch natürliche Prozesse und kein Grund zur Besorgnis – sofern Sicherheitshinweise beachtet werden.
Sicherheitshinweise für Besucher
Aufgrund der akuten Abbruchgefahr gelten folgende Empfehlungen:
- Kein Betreten der Bereiche unterhalb des Kliffs.
- Auf dem Hochufer nur die ausgewiesenen Wege nutzen.
Also bitte: nicht das eigene Leben für ein paar Fotos auf Instagram riskieren.


























