17/08/20

Seenotretter retten vermisste Schwimmer in der Schlei

Seenotretter retten vermisste Schwimmer in der Schlei - Ankerherz Verlag

Einsatz für zwei vermisste Schwimmer in der Schlei: Die Seenotretter der Station Schleswig haben am Wochenende unterkühlte Männer gerettet. Diese waren sich nicht der Gefahr bewusst, in der sie sich kurz zuvor befanden…

Eine Gruppe junger Menschen genoss den warmen Samstagabend am Ufer der Schlei im Schleswiger Stadtteil „Auf der Freiheit“. Gegen 21:30 Uhr bemerkten sie, dass zwei Freunde vom Baden nicht zurückgekehrt waren. Sie wählten den Notruf. Die Landrettungsleitstelle meldete den Fall der Seenotleitung Bremen.

Keine Viertelstunde später lief die Besatzung des Seenotrettungsbootes Walter Merz der Station Schleswig aus. Ein Mitglied der freiwilligen Besatzung war unmittelbar vor dem Einsatz noch selbst am Wasser gewesen. Er erinnerte sich daran, zwei Schwimmer gesehen zu habe. An dieser Stelle begannen die Seenotretter mit ihrer Suche.

Suche an der Schlei

Es dämmerte bereits. Die Seenotretter setzten Suchscheinwerfer ein. Zum Glück ging es schnell: Nur gut fünf Minuten nach dem Ablegen entdeckte die Besatzung die 22 und 31 Jahre alten Männer auf der Südseite der Schlei. Sie saßen erschöpft auf Steinen im Schilf, ganz in der Nähe der Schleuse zum Haddebyer Noor. Zuvor hatten sie immerhin 0,85 Seemeilen (1,6 Kilometer) schwimmend zurückgelegt.

Die Seenotretter nahmen die Männer an Bord. Bei der medizinischen Erstversorgung wurde bei beiden eine leichte Unterkühlung festgestellt. Zudem hatte sich ein Mann eine Schnittwunde am Fuß zugezogen.

Gefährliche Unterströmung

Im Gespräch wurde schnell deutlich, dass sich die Schwimmer nicht der Gefahr bewusst waren, in die sie sich bei ihrer Querung der Schlei begeben hatten. In der Dämmerung waren die Männer für die Schifffahrt nicht sichtbar. Zudem herrschen an vielen Stellen der Schlei gefährliche Unterströmungen.

Die Seenotretter brachten die beiden Männer zum Liegeplatz der Walter im Stadthafen. Dort übergaben sie die Schwimmer dem Landrettungsdienst. Ins Krankenhaus wollten die Schwimmer nicht gebracht werden

Wir haben Deutschland Seenotrettern mit unserem Buch MAYDAY ein Denkmal gesetzt. Sie riskieren alles, um anderen zu helfen. für Fischer und Seeleute sind sie vor der Küste die letzte Lebensversicherung. Und mancher von ihnen hat dafür einen hohen Preis bezahlt.

In Mayday berichten  Seenotretter von ihren Einsätzen, ihrem Mut und ihren Ängsten. Einer war selbst im Sturm verschollen, einer verlor seinen Bruder an die See. Diese Männer nehmen uns mit an Bord ihrer Kreuzer und sie teilen mit uns ihre Erinnerungen. 

MAYDAY GIBT ES ÜBERALL IM BUCHHANDEL UND OHNE VERSANDKOSTEN BEI UNS IM ONLINE BUCHLADEN VON ANKERHERZ. HIER BESTELLEN!

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Schiffswrack vor Norwegen entdeckt
02/06/26

"Sensationell": Schiffswrack vor der Küste von Norwegen entdeckt

Das Norwegische Schifffahrtsmuseum meldet einen sensationellen Fund: In 600 Metern Tiefe vor der norwegischen Küste liegt ein Handelsschiff aus dem 18. Jahrhundert — vollständig beladen, nahezu u...
Westerland auf Sylt
02/06/26

Sylt: Betonvordach stürzt auf Bürgersteig von Westerland

Am Montagabend ist im Zentrum von Westerland auf Sylt das Betonvordach eines Wohn- und Geschäftsgebäudes abgebrochen und auf den Bürgersteig gestürzt. Auf einer Länge von rund 30 Metern – laut An...
Stefans Geschichten: Kalsarikännit im glücklichsten Land der Welt
31/05/26

Stefans Geschichten: Kalsarikännit im glücklichsten Land der Welt

Kein Volk der Erde ist so glücklich wie die Finnen. Zum neunten Mal in Folge steht Finnland auf Platz 1 im Weltglücksbericht des Wellbeing Research Centre an der University of Oxford. Doch warum ei...