Ausrichter der groß angelegten Übung ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt in Holstein, dem Rettungsdienst Holstein und dem historischen Hanseschiff „Lisa von Lübeck“ proben die Einsatzkräfte komplexe Notlagen auf See.
Übung unter echten Bedingungen
Im Mittelpunkt steht dabei ein realistisches Szenario: Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen, Havaristen sichern und abschleppen. Wie im echten Einsatz erfahren die Beteiligten erst mit der „Alarmierung“, was genau passiert ist. Dieses Vorgehen sorgt für maximale Nähe zur Realität und fordert die Crews unter echten Bedingungen.
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Beteiligt sind gleich mehrere Einheiten der Seenotretter: der Seenotrettungskreuzer FELIX SAND (Station Grömitz) sowie die Seenotrettungsboote ERICH KOSCHUBS (Travemünde), HENRICH WUPPESAHL (Neustadt in Holstein), WILMA SIKORSKI (derzeit Timmendorf auf Poel) und das Trainingsboot CASPER OTTEN. Sie arbeiten eng mit den Rettungskräften an Land zusammen. (Übrigens, wer sich wundert, welche Namen die Boote tragen: Oft sind es die Namen der großzügigen Spender.)
Alter Hanse-Frachtsegler als Übungsschiff
Eine besondere Rolle übernimmt die „Lisa von Lübeck“. Der Nachbau eines Hanse-Frachtseglers dient als "Havaristen-Darsteller". Für die Retter bedeutet das: enge Decks, ungewohnte Strukturen – genau die Art von Herausforderungen, die im Ernstfall entscheidend sein können.
Die DGzRS weiß aus jahrzehntelanger Erfahrung: Unglücke auf See passieren plötzlich – bei jedem Wetter, zu jeder Zeit. Als zuständige Organisation für den maritimen Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee müssen die Seenotretter rund um die Uhr einsatzbereit sein...


























