Das ist ein bisschen mehr als "büsschen Wind": Ein Sturm zieht über die norddeutsche Küste. Für Mittwoch erwarten Meteorologen an der Nordsee stürmische Böen der Stärke 9 bis 10, in exponierten Lagen auch darüber. Das entspricht Windgeschwindigkeiten um 75 bis etwa 100 km/h.
Besonders deutlich sind die Auswirkungen auf Helgoland. Sämtliche Fährverbindungen vom Festland fallen aus. Weder der „Halunder Jet“ (von Hamburg) noch der Katamaran „Nordlicht“ (von Cuxhaven) verkehren, auch die Fähre „Helgoland“ - die eigentlich immer fährt und so etwas wie die Lebensader der Insel ist - bleibt im Hafen. Deutschlands Hochseeinsel ist damit vorübergehend abgeschnitten.
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Auch auf dem Festland macht sich der Sturm bemerkbar. In Bremerhaven knicken Schirme um, Baustellenschilder stürzen, Äste brechen ab. In einigen Stadtteilen werden am Abfuhrtag sogar Müllsäcke vom Wind durch die Straßen geweht. Für die Region werden zudem Gewitter, Graupel- und Schneeschauer erwartet.
In der Nacht zum Freitag droht im Landesinneren zudem Glätte. Meteorologen warnen ausdrücklich vor plötzlich vereisten Straßen. Danach folgt zwar ein kurzer Wetterberuhigung am Freitag, doch schon am Wochenende erreicht neue, feuchtkalte Luft die Nordseeküste.
Und für Sonntag ist bereits das nächste Sturmtief angekündigt...
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