26/12/25

Suche nach Schwimmern vor Englands Südküste abgebrochen

Ein traditionelles Weihnachtsschwimmen an der Südküste Englands ist am ersten Weihnachtstag tragisch verlaufen. Vor dem Strand von Budleigh Salterton in der Grafschaft Devon werden zwei Männer als vermisst. Sie waren während eines Badegangs in aufgewühlter See in Schwierigkeiten geraten. Die Suche ist inzwischen abgebrochen.
RNLI Exmouth Paul Venning

Nach Angaben der Rettungsdienste wurden kurz nach 10 Uhr mehrere Notrufe abgesetzt, nachdem mehrere Schwimmer im kalten Wasser Probleme bekamen. Einsatzkräfte zogen Menschen aus der Brandung. Ein Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, zwei weitere vor Ort medizinisch versorgt.

Für die Vermissten – ein Mann in den Vierzigern und ein Mann in den Sechzigern – begann eine großangelegte Suchaktion. Rettungshubschrauber, RNLI-Rettungsboote aus Exmouth (RNLI-Foto: Paul Venning), Teignmouth und Torbay, dazu Polizei, Küstenwache und Rettungsdienst waren im Einsatz. Am frühen Abend wurde die Suche in der Dunkelheit eingestellt.

Weihnachtsschwimmen trotz Sturmwarnung

Das jährliche Weihnachtsschwimmen in Budleigh Salterton ist ein beliebtes Ereignis mit rund 100, oft kostümierten Teilnehmenden. In diesem Jahr fand es jedoch unter erschwerten Wetterbedingungen statt. Der britische Wetterdienst Met Office hatte eine gelbe Unwetterwarnung herausgegeben: starke, böige Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 65 Meilen pro Stunde (rund 105 km/h) und entsprechend hoher Wellengang waren angesagt.

NEU: Aran Pullover Oversize aus Irland. HIER bestellen!

Viele Veranstalter ähnlicher Weihnachtsschwimmen entlang der Küste von Devon und Cornwall sagten ihre Events deshalb ab. In Coverack in Cornwall wurde das traditionelle Schwimmen erstmals seit 57 Jahren verschoben.

Ein Augenzeuge, der kurz nach Beginn der Rettungsmaßnahmen am Strand war, beschrieb die Situation als extrem gefährlich. Die See sei „sehr wild“ gewesen, mit hohem Schwell, starkem Wind und schräg einlaufenden, brechenden Wellen. „Ich wäre selbst für eine Million Pfund nicht ins Wasser gegangen“, zitiert die Zeitung "The Times".

Augenzeugen berichten von rauer See

Die Wassertemperatur im Ärmelkanal lag bei etwa 11 Grad Celsius. Nach Angaben der Outdoor Swimming Society kann solch kaltes Wasser schmerzhaft sein, Atemprobleme auslösen und die körperliche Leistungsfähigkeit innerhalb kurzer Zeit stark beeinträchtigen – insbesondere bei starkem Wellengang.

Auch vor Ort anwesende Journalisten schilderten eine außergewöhnlich raue See. Mehrere Schwimmer seien beim Verlassen des Wassers von Wellen von den Füßen gerissen worden, andere hätten ihnen helfen müssen, sicher an Land zu kommen. Für zwei Schwimmer endete dieser Weihnachtstag vermutlich tödlich...

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Schiffswrack vor Norwegen entdeckt
02/06/26

"Sensationell": Schiffswrack vor der Küste von Norwegen entdeckt

Das Norwegische Schifffahrtsmuseum meldet einen sensationellen Fund: In 600 Metern Tiefe vor der norwegischen Küste liegt ein Handelsschiff aus dem 18. Jahrhundert — vollständig beladen, nahezu u...
Westerland auf Sylt
02/06/26

Sylt: Betonvordach stürzt auf Bürgersteig von Westerland

Am Montagabend ist im Zentrum von Westerland auf Sylt das Betonvordach eines Wohn- und Geschäftsgebäudes abgebrochen und auf den Bürgersteig gestürzt. Auf einer Länge von rund 30 Metern – laut An...
Stefans Geschichten: Kalsarikännit im glücklichsten Land der Welt
31/05/26

Stefans Geschichten: Kalsarikännit im glücklichsten Land der Welt

Kein Volk der Erde ist so glücklich wie die Finnen. Zum neunten Mal in Folge steht Finnland auf Platz 1 im Weltglücksbericht des Wellbeing Research Centre an der University of Oxford. Doch warum ei...