Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gedenkt am Montag zweier australischer Kollegen, die am 5. Mai 2026 bei einem Rettungseinsatz tödlich verunglückten. Zum Trauerakt setzt die DGzRS ihre Dienstflagge auf Halbmast – auf allen Rettungseinheiten und an allen Stationsgebäuden an Nord- und Ostsee.
Trauer um Seenotretter
William (Bill) Ewen, 78 Jahre alt, und Frank Petsch, 62 Jahre alt, waren freiwillige Seenotretter der Marine Rescue New South Wales, einer Schwestergesellschaft der DGzRS in Australien. Ihr Seenotrettungsboot kenterte vor der Ostküste Australiens südlich von Brisbane, als sie einem Boot in Seenot vor der Mündung des Richmond Rivers bei South Ballina zu Hilfe eilten. Die See war schwer. (Wir berichteten im Ankerherz Blog.)

Beide Männer hinterlassen ihre Frauen Kerry und Janet sowie Kinder und Enkelkinder.
DGzRS-Geschäftsführer Kapt. Niklas Deeken erklärte anlässlich der Trauerfeier: „Das tragische Ereignis, das unsere australischen Kollegen getroffen hat, erinnert uns auf schmerzliche Weise daran, dass die Arbeit der Seenotretter trotz aller technischen Fortschritte nie völlig risikofrei sein kann. Die Kräfte der Natur sind stärker als der menschliche Wille und die modernste Technik."
Weltweite Betroffenheit
Das Unglück löste in den in der International Maritime Rescue Federation (IMRF) zusammengeschlossenen Seenotrettungsgesellschaften weltweit Betroffenheit aus. Wir von Ankerherz finden: Die Aktion der Seenotretter ist ein schönes Symbol für Solidarität in der internationalen Rettergemeinschaft.


























