Ein Riss in einer Kraftstoffleitung hat demnach zum Feuer im Maschinenraum geführt. Durch den Defekt trat Diesel aus, der sich an heißen Maschinenteilen entzündete. „Aufgrund des Drucks in der Leitung ist der Riss größer geworden, der Diesel ist heraus gesprüht, und es kam zu einer Entflammung“, erklärte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Emden.
Hinweise auf menschliches Fehlverhalten gibt es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Der 149 Meter lange und 25 Meter breite Autotransporter war am Montagabend von Emden nach Grimsby in England unterwegs. An Bord befanden sich rund 1.300 Fahrzeuge, darunter knapp 480 Elektroautos, als die Besatzung Flammen im Maschinenraum entdeckte. (HIER liest Du darüber im Ankerherz Blog).
Die Crew reagierte schnell und professionell: Der Raum wurde luftdicht verschlossen, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Verletzt wurde niemand.
Lob für die Besatzung
Das Schiff ankerte anschließend außerhalb des Fahrwassers der Emsmündung, nordwestlich von Borkum. Ein Hubschrauber brachte Einsatzkräfte an Bord, die die Flammen unter Kontrolle brachten. Zwei speziell ausgebildete Feuerwehrteams blieben zunächst zur Sicherung auf dem Frachter, stellten jedoch keine weiteren Brand- oder Rauchentwicklungen fest.
Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte, vier Schiffe und zwei Hubschrauber an dem Einsatz beteiligt. Der manövrierunfähige Frachter wurde schließlich nach Emden zurückgeschleppt.


























